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Viersen barrierefrei

Barrierefreiheit ist ein Muss für etwa zehn Prozent der Bevölkerung – und für weitere 90 Prozent der Wohnbevölkerung ist sie ein PLUS an Lebensqualität. Die Kreisstadt Viersen ist bei Weitem noch nicht barrierefrei, aber Verwaltung, Politik und auch der Werbering Viersen aktiv haben das Thema als wichtig erkannt.

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit konnte bereits mehr erreicht werden, als in vielen anderen Kommunen. Barrierefreiheit macht Viersen attraktiver für alle Bürgerinnen und Bürger und ist ein Kriterium für Auswärtige bei der Wahl eines neuen Lebensraums.

Für Vorschläge, die den Bereich Handel betreffen, können Sie sich direkt per E-Mail an Helmuth Ruth info(at)werbering-viersen(dot)de wenden.

Verwaltung und bürgerschaftliches Engagement

Mit der Zukunftskonferenz 2000 wurde der Arbeitskreis für Behindertenfragen gegründet. Seitdem sind unterschiedlichste Behindertenverbände ehrenamtlich engagiert, um in der Kreisstadt Viersen die Situation älterer und behinderter Menschen zu verbessern. 

Die Politik fördert dieses Engagement und hat dem Arbeitskreis Sitz und Stimme in mehreren wichtigen Ausschüssen ermöglicht. Die Koordination obliegt dem Behindertenbeauftragten der Stadt Viersen, Herrn Dipl. Sozialpädagogen Bernd Ehren-Etzkorn.

Kontakte:

Arbeitskreis für Behindertenfragen
Heinz-Jürgen Antwerpes
Telefon: (02162) 51968

Homepage: www.viersen.de

Behindertenbeauftragter
Bernd Ehren-Etzkorn
Telefon: (02162) 101763
E-Mail: senioren(at)viersen(dot)de

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Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Stadt Viersenist-2012-09_gesellschaft_u_kommunikation.pdf (25 kB)

Barrierefreiheit im öffentlichen Raum

Besonders gestaltete Parkplätze für behinderte Menschen sind heutzutage Standard. In Viersen wurden solche Parkplätze durch Betroffene überprüft und Änderungswünsche mit der Verwaltung abgestimmt. Zusätzlich ist faktisch jede wichtige Straßenquerung in der Kreisstadt Viersen „gesichert“: durch Bordsteinabsenkungen, die taktil durch Noppenplatten (Bodenindikatoren) und optisch durch kontrastreiche Markierungen spürbar und sichtbar sind.

Die Bordsteinabsenkungen erreichen kein Null-Niveau, um schlecht sehende oder blinde Menschen nicht zu gefährden. Die Höhe der Absenkung wurde von der Verwaltung mit dem Arbeitskreis für Behindertenfragen abgestimmt. So ist Sicherheit einerseits und Bequemlichkeit andererseits für alle Beteiligten sichergestellt. Gefährliche Querungen werden durch Ampeln gesichert. Unter den großen Signalgebern ist ein gut tastbarer Pfeil angebracht, der die Ampelschaltung veranlasst und während der Grünphase vibriert. Der Pfeil gibt zudem die Richtung an, in die die Straße überquert werden sollte.

Barrierefreiheit beim ÖPNV

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist schon seit langem ein „Vorzeigeprojekt“ der Kreisstadt Viersen. Der örtliche Anbieter „NEW mobil“ kauft bereits seit Jahren ausschließlich Busse ein, bei denen durch die Anordnung des Motors Stufen im Bus vermieden werden. Kontrastreiche Sitze und Bodenbelege sind ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor. Nahezu alle Haltestangen sind zusätzlich mit kontrastreichen Signalgebern ausgestattet. Besonders bequem ist, auch für Mütter mit Kinderwagen und kranke Menschen die Neigetechnik der Fahrzeuge. Zunehmend werden die Busse mit automatischen Haltestellenansagen ausgestattet, die schlecht sehenden Menschen oder Besuchern die Orientierung erleichtern.

Der 2011 neu gestaltete Busbahnhof in Viersen und der 2013 fertig gestaltete Busbahnhof Dülken wurden mit Blindenleitsystemen ausgestattet, die schlechter sehenden Menschen wie Senioren oder blinden Menschen eine verbesserte Mobilität erlauben.

Barrierefreiheit beim Einkaufen in Viersen

Nicht alle Geschäfte können aufgrund ihrer Bausubstanz ebenerdig gestaltet werden. Der Werbering Viersen aktiv e.V. setzt sich dafür ein, dass möglichst viele Mitglieder bei Umbauvorhaben die Barrierefreiheit beachten. In vielen Geschäften wurde diese bereits erfolgreich umgesetzt. Eine Vielzahl von Geschäften ist in Viersen ebenerdig erreichbar. Die Zugänge wurden auch durch bequeme automatische Schiebetüren für alle Kunden erleichtert.

In der Mitgliederliste des Werberings sind künftig Betriebe besonders gekennzeichnet, die bereits die Vorzüge der Barrierefreiheit anbieten können.